Für jeden das richtige Auto.

AVP Automobilgruppe

Franz Xaver Hirtreiter

Inhaber und Geschäftsführer

Der Unternehmer.

„Was er anpackt, wird ein Erfolg. Franz Xaver Hirtreiter ist eine Ausnahmeerscheinung. Der geborene Unternehmer eben“, hat eine große deutsche Tageszeitung über ihn geschrieben. Dabei war diese Karriere durchaus nicht vorhersehbar. Im Bayerischen Wald aufgewachsen, wäre er wohl auch mit der Zucht von Rindern - was er im übrigen einige Jahre im Nebenerwerb machte - glücklich geworden. Sein unternehmerischer Instinkt aber trieb ihn weiter und strukturierte das Handeln von Franz Xaver Hirtreiter bereits als Angestellter. „Meine Maxime hieß damals schon: agiere stets so, als ob die Firma, für die du tätig bist, deine eigene wäre“, erzählt der heute 53jährige AVP Chef. Nach dem Abitur begann er ein Volontariat bei der Verlagsgruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung und erwarb sich durch fundierte und packende Berichte sowie mutige Kommentare nicht nur großes Ansehen bei den Lesern, sondern auch das Vertrauen der Verlagsleitung. Als Redakteur und Chef vom Dienst ging ihm das Zeitungsmachen in Fleisch und Blut über. Als sich der Verlag entschied, ins Rundfunkgeschäft einzusteigen, übernahm Hirtreiter diese Aufgabe.

Die größte Herausforderung

Die größte Herausforderung seines Berufslebens kam, als die Passauer Neue Presse 1988 den damals erst 32jährigen Hirtreiter bat, die Geschäftsführung des Verlags zu übernehmen und das Verlagshaus zu sanieren. Was in den folgenden elf Jahren mit der Passauer Neuen Presse geschah, versetzte selbst Fachleute in Erstaunen. Als „das Wunder von Passau“ wurde der Aufstieg der Passauer Neuen Presse vom bayerischen Heimatzeitungsverlag zur international operierenden Verlagsgruppe Passau in der Branche beschrieben. Franz Xaver Hirtreiter schuf ein Medienimperium. Nicht nur, dass er die Passauer Neue Presse mit ihren 15 lokalen Ausgaben durch ein Investitionsprogramm in Höhe von 75 Millionen Euro sanierte und ein neues Druck- und Medienzentrum schuf, vor allem erregte das Engagement der Neue Presse Verlags-GmbH (NPV) in Österreich, Tschechien, Polen und in der Slowakei Aufsehen in der Wirtschaftswelt. Einer der größten Zeitungsverlage der tschechischen Republik gehört heute zur Verlagsgruppe Passau, und das Verlags-Engagement in Polen führte sogar dazu, dass die damals größte Mediengruppe Osteuropas entstand. Als Hirtreiter kam, erwirtschafteten 450 Mitarbeiter 89 Millionen Mark Umsatz. Als er nach 15 Jahren ging, waren es 1,3 Milliarden Mark und mehr als 6000 Mitarbeiter.

Der Schritt in die Selbständigkeit

Als die Passauer Verlagsgruppe in Polen so stark wurde, dass sich das Kartellamt einschaltete, entschied sich Franz Xaver Hirtreiter, eine in Masuren zum Kauf anstehende Tageszeitung privat zu kaufen. Das ist nun zehn Jahre her. Heute ist die „Gazeta Olsztynska“ mit einer Auflage von 84 000 Marktführer in Warnien und Masuren – und wurde von einer Jury zur besten Regionalzeitung Polens gewählt. „In dieser Zeitung steckt mein Herzblut. Hier konnte ich den Heimatzeitungsgedanken voll umsetzen“, berichtet Franz Xaver Hirtreiter und setzt mit Blick auf sein Lebensmotto schmunzelnd hinzu: „If you can dream it, you can do it.“ Bereits einige Jahre vor der Zeit, in die Hirtreiters privates Engagement bei der „Gazeta Olsztynska“ fiel, beteiligte er sich am VW Audi Betrieb Ballach in Regen. Sanierung und Ausbau der Verlagsgruppe Passau waren zu diesem Zeitpunkt weitgehend abgeschlossen und der Gedanke, sich selbständig zu machen, ließ Franz Xaver Hirtreiter nicht mehr los. Endlich das tun, was er im Laufe der Jahre immer mehr als seine Bestimmung erkannte: als eigenständiger Unternehmer arbeiten. Bedenken oder gar Angst vor dem Schritt in die Selbständigkeit hatte er nach eigenem Bekunden nie.

Menschenkenntnis und Motivation

Mit großem Engagement machte er sich an die neue Aufgabe. Fünfzehn Familienunternehmen hat er inzwischen aufgekauft oder Betriebe neu gegründet und es verstanden, diese Betriebe zur AVP Automobilgruppe zusammen zu schweißen, die inklusive der Holding 18 Betriebe umfasst. Dass es nicht immer leicht ist, die unterschiedlichen Firmen unter einen Hut zu bringen, versteht sich von selbst. Aber Hirtreiter sieht das Wesen des Unternehmers auch darin ein ausgezeichneter Menschenkenner zu sein. „Ich suche mir Leute, die zu mir passen“, erklärt er. Die Menschen, ihre Interessen und Ideen ernst zu nehmen und sich auch privat um sie zu kümmern, ist Hirtreiter ein echtes Anliegen. „Ich biete meinen Mitarbeitern gute Konditionen und erwarte dafür beste Arbeit und Loyalität.“ Seine Aufgabe sieht er darin, Kapital bereit und das nötige Know How zur Verfügung zu stellen.

Grenzbereiche erfahren

Und sein Konzept geht auf. Gerade in der Automobilbranche. Hier kommen Hirtreiter nicht nur seine unternehmerischen Fähigkeiten zu gute, sondern auch seine Leidenschaft für schöne und schnelle Autos. Sein Hobby ist die Rennfahrerei. Er hat den Sportfahrerlehrgang gemacht und damit die Internationale C-Lizenz erworben. Was reizt Hirtreiter an seinem so gefährlichen Sport? Ist es der Rausch der Geschwindigkeit, die besondere Atmosphäre auf Rennstrecken oder gar ein Ausläufer der Midlife-Crisis? „Eigentlich von alledem nichts“, meint Hirtreiter. Sicher schmeichle es der männlichen Eitelkeit, zum Beispiel einen Carrera GT mit 612 PS zu beherrschen. Noch mehr aber fasziniere es ihn, welch hohe Konzentration das Fahren mit einem Rennwagen erfordert. „Da gibt es nur noch das Auto und die Rennstrecke, sonst nichts. Jeder ablenkende Gedanke ist verboten“, so Hirtreiter. Mittlerweile bleibt für die Rennfahrerei nicht mehr so viel Zeit. Sein Hobby verlagert sich mehr zu ruhigeren Aktivitäten: Harley-Fahren und die christliche Seefahrt, seine größte Leidenschaft.

Überdies ist in den letzten Jahren die AVP Automobilgruppe kontinuierlich gewachsen. Im Januar 2006 übernahm die AVP Gruppe die Mehrheit am Porsche Zentrum Inntal/Rosenheim und im Mai wurde dann das neue Porsche Zentrum Landshut eröffnet, dessen Erweiterung nun - drei Jahre später - schon wieder ansteht, ebenso wie der Neubau des Porsche Zentrums in Rosenheim, der 2009 vollendet wurde. Mit vier Porsche Zentren gehört die AVP damit zu den Top Five Porsche Händlern in Deutschland.

Aber auch bei VW und Audi hat die AVP expandiert. Seit Januar 2006 gehört die ehemalige Spanner-Gruppe mit Audi und VW Händlerverträgen in Dingolfing und Landau zur AVP Gruppe und im Herbst des selben Jahres wurde die Marke Suzuki in die AVP Familie aufgenommen. Zum 1. Januar 2008 kam zur AVP Automobilgruppe ein weiteres Autohaus in Burghausen mit den Marken VW, Audi Service und Skoda Service. Ein großer Coup gelang Hirtreiter mit der Errichtung des AVP Autolandes in Plattling. Direkt neben dem Porschezentrum Niederbayern und dem bestehenden Karosserie-, Lack- und Technikzentrum mit Serviceverträgen der Hersteller Volkswagen, Audi, Skoda, Suzuki und Porsche werden auf einer Fläche von 40 000 Quadratmetern hunderte von Gebraucht- und Neufahrzeugen angeboten. Der Autokauf findet hier in einer Erlebniswelt statt, die die Kunden begeistert.

Mit derzeit 17 Betrieben, rund 490 Mitarbeitern und einem Umsatz von etwa 250 Millionen Euro bei 8000 vermarkteten Fahrzeugen geht die AVP Automobilgruppe zuversichtlich in das Jahr 2010. Auch wenn 2010 in der Autobranche vielfach jetzt schon als das Krisenjahr bezeichnet wird, will AVP Chef Franz Xaver Hirtreiter das nicht gelten lassen. "Die Zeiten sind zwar schwierig, aber wir werden uns den Anforderungen stellen, unsere Anstrengungen steigern und schließlich mit stetig wachsender Kundenzufriedenheit dafür sorgen, dass wir der führende Autohändler Niederbayerns bleiben."